Freie Wähler Esslingen im Gemeinderat
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Freie Wähler Esslingen im Kreistag
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Die Freien Wähler Esslingen tragen Verantwortung in der Stadt Esslingen.
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Die Freien Wähler Esslingen tragen Verantwortung in der Stadt Esslingen im Kreis und in der Region.
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Pressemitteilung
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Freie Wähler stehen zur Kultur!
Stadt im Fluss – Freie Wähler fordern Diskussion auf Augenhöhe
Am 19. 7. 2010 lehnte der Kulturausschuss des Esslinger Gemeinderats die Veranstaltung des Kulturfestes Stadt im Fluss für 2011 ab. Der Beschluss fiel mit den Stimmen von Freien Wählern, CDU, Grünen und Linken. Diese breite Mehrheit sollte der Verwaltung zu denken geben. „Finanzielle Erwägungen angesichts der Wirtschaftskrise spielen hier eine gewichtige Rolle“, betont Stadträtin Daniela Hemminger-Narr, „noch wichtiger ist aber die Frage der Kultur des Umgangs zwischen Verwaltung und Gemeinderat, der Kultur der Entscheidungsfindung.“
Die Freien Wähler sehen das Votum des Kulturausschusses als Mandat, ihre Forderung nach einer offenen Diskussion über Konzepte der städtischen Kulturpolitik weiter zu verfolgen. „Zusammen mit der Verwaltung möchten wir Kultur gestalten“, unterstreicht die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Sigrid Beh. „Angesichts knapper Kassen heißt dies ein Ringen um die geeignete Lösung. Dies setzt aber eine ergebnisoffene Diskussion über alternative Konzepte voraus.“ Im Fall von Stadt im Fluss war dies nicht der Fall – weder hinsichtlich des Rhythmus der Austragung noch hinsichtlich der Konzeption. Die Diskussion wurde auf ein Ja oder Nein zur Vorlage des Kulturreferats verengt. In ihrem Antrag vom 14. 4. 2010 hatten die Freien Wähler genau das Gegenteil gefordert – eine Diskussion über alternative Ansätze.
„Als Verein von Esslingern für Esslinger stehen wir Freien Wähler für die Förderung lokaler Künstler“, erläutert Hemminger-Narr, „allein die Erhöhung des Anteils lokaler Gruppen in einem mehr oder weniger unverändert beibehaltenen Konzept genügt uns hier aber nicht. Dasselbe gilt für die Reduzierung des Kostenrahmens. Wir möchten alternative Konzepte mit ihren jeweiligen Kosten gegeneinander abwägen.“ Mit ins Kalkül gehört dabei für die Freien Wähler auch die Frage, was der Haushalt 2011 für andere kulturelle Veranstaltungen und Institutionen bereithält. „Wenn wir das Geld für Stadt im Fluss der Kultur auf der anderen Seite wieder nehmen, haben wir mit dem Kulturfest wenig erreicht“, ist sich Sigrid Beh sicher.
Die Freien Wähler fordern Verwaltung, Organisatoren und Fraktionen dazu auf, den Schock des Votums zu nutzen, gemeinsam in eine konstruktive Diskussion über die Kulturpolitik der Stadt und ihre kulturellen Veranstaltungen einzusteigen. „Wir alle haben das gleiche Ziel“, ist Hemminger-Narr überzeugt, „Kultur als unverzichtbaren Bestandteil städtischen Lebens und Teil der Attraktivität unserer Stadt nach Möglichkeit zu fördern.“
Mit besten Grüßen
Ralph Schäfer
1. Vorsitzender
Bernhard Falch
Pressesprecher
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Pressemitteilung
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Kulturlandschaft erhalten!
Freie Wähler im Weingut Bayer
Die Politik der EU bedroht die vom Terrassenweinbau geprägte Kulturlandschaft des Neckartals. Diese Warnung des Stadtrats und Weingärtners Adolf Bayer traf bei den Freien Wählern Esslingen auf offene Ohren.
"Die von der Europäischen Union angestrebte vollständige Freigabe landwirtschaftlicher Flächen für den Weinbau lässt die traditionellen Steillagen wirtschaftlich ins Abseits geraten", warnte Bayer am 11. Juni 2010 anlässlich einer Betriebsbesichtigung der Freien Wähler in seinem Hause.
"Die Aufgabe des Weinbaus an den Hängen des Neckartals würde das Gesicht der Stadt Esslingen und ihrer Umgebung drastisch verändern". Aufmerksamkeit und Bewusstsein mahnte der Stadtrat an. Politischen Initiativen in diesem Bereich seien vorsichtig zu prüfen. "Mit jedem Glas Neckarwein fördern wir auch den Erhalt unserer Kulturlandschaft", fasste Stadträtin Daniela Hemminger-Narr treffend zusammen, "und da darf er auch etwas teuerer sein -- er muss es angesichts der Handarbeit in den Steillagen."
Es war sicher nicht nur dieses neue Bewusstsein, das die Mitglieder der Freien Wähler bis spät in die Nacht bei bestem Wetter den Wein und die Landschaft genießen ließ. Die WM-Eröffnung hatte die Freien Wähler nicht abgehalten, gut 40 ihrer Mitglieder hatten den Weg in die Uhlbacher Straße gefunden.
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Mit besten Grüßen
Ralph Schäfer
1. Vorsitzender
Bernhard Falch
Pressesprecher
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